Springe zum Hauptinhalt

Teilprojekt A1

Rückblick auf die erste Förderperiode 2006 - 2010
Dies ist keine aktuelle Seite !

Teilprojekt A1

Fertigungstechnologien für integrierbare piezoelektrische Fasern und Laminate

Leiter:

Prof. Dr. rer. nat. habil. Alexander Michaelis
Technische Universität Dresden
Fakultät für Maschinenwesen
Institut für Werkstoffwissenschaften
Professur für Anorganisch-Nichtmetallische Werkstoffe
Telefon: 0351 2553 512
Telefax: 0351 2553 600
E-Mail: alexander.michaelis@ikts.fraunhofer.de


Darstellung des Forschungsprogramms

Gegenstand des Teilvorhabens sind serientaugliche piezoelektrische Fasern und Laminate zur Herstellung adaptiver Strukturkomponenten. Die Bauteile sollen ein für strukturdynamische An-wendungen nutzbares multifunktionales Eigenschaftsprofil aufweisen. Hierfür sind robuste, schädigungsfrei und funktionsgerecht integrierbare Piezokomponenten erforderlich.
Für die Integration in Thermoplast-Verbundstrukturen (TP A5) sowie in mikrostrukturierte Leichtmetall-Träger (TP A2) sollen Piezofasern mit einem Durchmesser 70 - 300 µm entwickelt werden, die eine optimale aktorische Wirkung zeigen, schädigungsarm montierbar und im Metallverbund umformbar sind. Ein solches Eigenschaftsprofil konnte bisher nicht realisiert werden und soll im Vorhaben durch Optimierung von chemischer Zusammensetzung, Gefüge, Geometrie und der gezielten Einstellung der Polarisation erzielt werden. Die Herstellung der Grünfasern erfolgt erstmalig über den Polysulfon-Prozess.
Die Piezomodule auf Basis von PZT-Laminaten sollen als Verbunde aus Piezokeramikschichten oder Piezokeramikplatten und weiteren anorganischen Materialien so hergestellt werden, dass sie den Fertigungsschritt des Druckgießens (TP B3) schädigungsfrei und funktionstüchtig überstehen. Beim Druckgießen werden die Module durch Füllen einer Form mit einer etwa 700°C heißen Metallschmelze kurzzeitig (< 100 ms) mechanisch und thermisch hoch belastet. Beim nachfolgenden Abkühlen erfolgt ein Druckaufbau durch thermische Fehlpassung. Derartige Piezomodule, die komplett aus anorganischen Werkstoffen bestehen und eine Temperaturbelastbarkeit bis 700 °C in Fertigungsschritten erwarten lassen, sind bisher nicht bekannt.
Ziel der ersten Projektphase ist es, die werkstofftechnologischen und fertigungstechnischen Grundlagen für die Herstellung funktionsoptimierter PZT-Fasern und gießtechnisch integrierbarer Piezolaminate zu erarbeiten. Im vorliegenden Teilprojekt werden auf Basis einer fundierten Auswahl bzw. Herstellung, Charakterisierung und Konfektionierung der Piezokeramiken Lösungswege für integrierbare Aktormodule erkundet. Damit können in der Umsetzung des Gesamtforschungsvorhabens wesentliche Beiträge zur Herstellung adaptiver Strukturkomponenten (A2, A5, B3), zur Bereitstellung von Piezokeramikteilen und Materialdaten (C1) sowie zu methodischen Entwicklungen (A4, C3) geleistet werden.

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …

Soziale Medien

Verbinde dich mit uns: