Springe zum Hauptinhalt

Teilprojekt A6

Rückblick auf die erste Förderperiode 2006 - 2010
Dies ist keine aktuelle Seite !

Teilprojekt A6

Fertigungstechnologien für Piezo-Module mit integrierter 3D-Drahtsensorik und Polymerelektronik zum Einsatz in aktiven metallischen Bauteilen

Leiter:

Prof. Dr.-Ing. habil. Lothar Kroll
Technische Universität Chemnitz
Institut für Allgemeinen Maschinenbau und Kunststofftechnik
Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung
Reichenhainer Str. 70
D-09126 Chemnitz

Telefon: 0371 / 531 - 38081
Telefax: 0371 / 531 - 23129
E-Mail: lothar.kroll@mb.tu-chemnitz.de

Darstellung des Forschungsprogramms

Fertigung von Strukturbauteilen mit integrierten Piezomodulen erarbeitet. Die Piezokeramik soll dabei zum einen sensorische und zum anderen aktorische Funktionen übernehmen. In dem vorliegenden Nachantrag ist geplant, dieses Anwendungsspektrum zu erweitern und die Piezokeramik auch als Energielieferant zu nutzen. Die Regelung des Strompegels und die Vernetzung werden durch eingebettete massengedruckte Polymerelektronik verwirklicht.
Das wesentliche Ziel des Teilprojektes ist daher die Erforschung, Entwicklung und Fertigung serientauglicher Piezo-Module mit integrierter 3D-Drahtsensorik und Polymerelektronik für aktive metallische Bauteile. Die Piezokeramik dient als Energiequelle für die Aktivierung der Sensorfunktion und die integrierte Polymerelektronik übernimmt die Energiesteuerung und dient der Kontaktierung. Bei der Überschreitung von definierten strukturmechanischen Grenzwerten (Grenzdehnung, Grenzscherung) sollen der 3D-Drahtsensor und damit das Piezo-Modul belastungsdifferenzierte Steuersignale auslösen. Die einzelnen Komponenten des Piezo-Moduls: Piezokeramik, 3D-Drahtsensor und Polymerelektronik werden als strukturin-tegriertes Funktionssystem aufgebaut und zum Schutz vor den Umgebungsbedingungen sowie vor kritischen Belastungen aus den Umformprozessen in eine Kunststoffmatrix integriert.
Hieraus resultieren besondere Herausforderungen an die technologische Umsetzung, wie der Auswahl bestmöglicher Matrixsysteme, Positionierung der Einzelkomponenten im Modul und Fixierung während der Herstellung sowie Konstruktion und Fertigung geeigneter Werkzeugsysteme. Die Piezo-Sensor-Polymerelektronik (PSP)-Module sollen in weiteren Projektphasen zwischen Metallschichten für die Weiterverarbeitung in der Prozesskette „Umformen“ integriert werden.
Einen wesentlichen Forschungsschwerpunkt bilden die Untersuchungen zur Einbettung und Ausführung der Piezokeramik als Energiequelle für den Drahtsensor, wobei hier zum Teil auf Ergebnisse anderer Teilprojekte zurückgegriffen wird. Da die Piezosensoren als „isotrope Funktionskörper“ keine Trennung zwischen den belastungsabhängigen Verzerrungszuständen zulassen, soll für die Messung einzelner Verzerrungskomponenten der 3D-Drahtsensor zur Anwendung kommen. Durch die Sensorkalibrierung für aufgabenspezifische Lastfälle kann dann eine Unterscheidung der Belastungsart und ggf. -richtung vorgenommen werden. Dazu sind werkstoffmechanische Fragestellungen zur räumlichen Strukturierung des Drahtsensors, zur textiltechnischen Fixierung der Drahtelemente, zur Integration der Piezokeramik und des Sensors in eine entsprechende Matrix und zur Kompatibilität zwischen den Einzelkomponenten und Grundwerkstoff hinsichtlich Elastizitäts- und Festigkeitsverhalten sowie differenzierter Dehnungsmessung zu klären. Weiterführende Untersuchungen sollen Erkenntnisse zur Ausführung eines modifizierten 3D-Sensors liefern, der eine drahtlose Datenübertragung erlaubt.

  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

    Die Kombi macht’s: TU Chemnitz startet Bachelorstudiengang mit 99 Kombinationsmöglichkeiten

    Für maßgeschneiderte Profile in Zeiten des Wandels: Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende ein Hauptfach frei mit einem Nebenfach kombinieren – Neuer Kombinationsstudiengang soll insbesondere den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Chemnitz und die Region Südwestsachsen stärken …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …

  • Eine Europa-Tischflagge steht vor einem Globus.

    Diskutieren über Europa

    Professur Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung der TU Chemnitz unterstützt am 11. Mai 2026 öffentliche Podiumsdiskussion – Interessierte können sich für die Veranstaltung bis zum 4. Mai anmelden …

Soziale Medien

Verbinde dich mit uns: