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SFB/TR 39: Großserienfähige Produktionstechnologien für leichtmetall- und faserverbundbasierte Komponenten mit integrierten Piezosensoren und –aktoren
SFB/TR 39
SFB/TR 39: Großserienfähige Produktionstechnologien für leichtmetall- und faserverbundbasierte Komponenten mit integrierten Piezosensoren und –aktoren 

Rückblick auf die zweite Förderperiode 2010-2014
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Sonderforschungsbereich/Transregio 39 »PT-PIESA«


Die DFG hat die Förderung des SFB/TR 39 PT-PIESA für weitere 4 Jahre beschlossen. Pressemeldung
   
   
Sprecherhochschule: Technische Universität Chemnitz
beteiligte Hochschulen: Technische Universität Dresden
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

 

 

Sprecher des SFB/TR: Prof. Dr.-Ing. Welf-Guntram Drossel
Standortsprecher Dresden: Prof. Dr.-Ing. Niels Modler
Standortsprecher Erlangen: Prof. Dr.-Ing. habil. Carolin Körner

 

 

außeruniversitäre Einrichtungen: Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU Chemnitz
Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS Dresden
Bayerisches Laserzentrum GmbH Erlangen


 

Im Sonderforschungsbereich/Transregio „Großserienfähige Produktionstechnologien für leichtmetall- und faserverbundbasierte Komponenten mit integrierten Piezosensoren und -aktoren“ – kurz: „PT-PIESA“ – werden wissenschaftliche Grundlagen für eine ökonomische Herstellung aktiver Strukturbauteile erarbeitet. Das Anwendungspotenzial dieser aktiven Systeme ist enorm:
  • Flächige Leichtbauteile mit integrierten Sensoren und Aktoren reduzieren aktiv ihre Schallabstrahlung und machen so im Automobilbau den Einsatz schwerer Dämmstoffe in der Karosserie überflüssig.
  • Integrierte Sensoren und Aktoren lassen sich für das Health-Monitoring von Sicherheitsbauteilen oder zur aktiven Veränderung der Bauteilfestigkeit im Crashfall nutzen.
  • Für den Maschinenbau sind zahlreiche Anwendungen zur Schwingungsdämpfung zur Erhöhung der Bearbeitungsqualität und Steigerung der Maschinendynamik absehbar.
  • Stoffintegrierte Hochleistungsaktoren werden in der Automatisierungstechnik für Pumpen, Ventile und Steuerelemente benötigt.
  • In der Medizintechnik können mittels integrierter Sensoren und Aktoren z.B. intelligente Prothesen realisiert werden.
Essentiell für den Erfolg dieser Produktinnovationen ist die Entwicklung neuer Produktionstechnologien, welche die Prozessketten zur Fertigung der mechanischen Bauteile und der Sensor-Aktor-Module vereinen und so erstmalig eine kostengünstige Serienfertigung aktiver Bauteile ermöglichen. Dieser Aufgabe stellt sich der SFB/TR „PT-PIESA“, in dem die in den jeweiligen Fachgebieten kompetentesten Standorte Deutschlands überregional vernetzt arbeiten.

Projektpartner sind die Technischen Universitäten Chemnitz und Dresden, die Universität Erlangen-Nürnberg, das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU Chemnitz/Dresden, das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS Dresden sowie das Bayerische Laserzentrum Erlangen. Von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurden den 13 Teilprojekten für die erste Förderperiode von 2006 bis 2010 Forschungsgelder in Höhe von sieben Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus förderte die DFG ein weiteres Thema, welches als Kooperationsprojekt im Sonderforschungsbereich/Transregio mitarbeitete. Im Februar 2010 konnten die Wissenschaftler des Sonderforschungsbereiches/Transregio ihre bisherige Arbeit vor den Gutachtern der DFG erfolgreich verteidigen und so startete der Sonderforschungsbereich/Transregio am 1. Juli 2010 in die zweite Förderperiode. Bis Mitte 2014 werden von der DFG für 15 wissenschaftliche Teilprojekte insgesamt über 10 Millionen Euro bereitgestellt.

Ergebnisse der Grundlagenforschung des transregionalen Sonderforschungsbereichs sollen schnell in andere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, wie dem Innovationscluster "Mechatronischer Maschinenbau" der Fraunhofer-Gesellschaft überführt werden. Durch diese enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft wird die Wissensbasis für innovative Produkte geschaffen, mit denen die hiesige Industrie auch weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen kann.

 

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